Alles wird teurer! Wir haben Tipps!Alles wird teurer! Wir haben Tipps!
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Alles wird teurer! Wir haben Tipps!

Spartipps & die Tricks der Supermärke

18.05.2022

Fleisch, Butter, Milch - alles wird immer teurer. Die Preise schocken. Der Krieg in der Ukraine, die steigenden Kosten für Energie, der Rohstoffmangel: Das alles treibt die Preise in Deutschland. Wir haben Tipps für dich, mit denen du im Alltag sparen kannst.

Tipps, wie du beim Einkaufen im Supermarkt sparen kannst! 

Der Klassiker: Einkaufszettel schreiben

Kennt jeder: Eigentlich wollte man nur ein paar Teile kaufen, am Ende ist der Einkaufswagen voll. Deshalb: Einkaufszettel schreiben und auch nur das mitnehmen, was auf dem Zettel steht.

Niemals hungrig einkaufen gehen

Knurrt der Magen, blutet der Geldbeutel.  Schnell nach Feierabend mit Hunger einkaufen gehen, ist immer ein Fehler. Statt den vier Produkten, die man braucht, liegen dann 15 Produkte auf dem Kassenband, auf die man gerade Lust hat. Deshalb vor dem Einkaufen schnell einen Apfel oder ein Brötchen essen.

Einkaufskorb statt Einkaufswagen

In einen Einkaufswagen passen viele Sachen... meistens zu viele. Die Versuchung ist groß, den Einkaufswagen voll zu machen. Wenn du nur ein paar kleine Teile brauchst, dann lieber den Einkaufskorb nehmen.

Sich Grenzen setzen

Überleg dir vorher: Was brauche ich? Und was wird das etwa kosten? Diese Summe ist deine Grenze. Nimm nur so viel Bargeld mit, wie du für deinen Einkauf brauchst. So kannst du gar nicht erst mehr ausgeben.

Essensplan erstellen

Ist zwar aufwändig, aber spart viel Geld: einen Essensplan schreiben. Überleg dir, was du die Woche über kochen willst und an Zutaten brauchst und orientiere dich dann an diesem Plan beim Einkaufen. So musst du nur ein Mal die Woche einkaufen gehen und kommst nicht in Versuchung, Lebensmittel nach Lust und Laune zu kaufen, die du am Ende gar nicht brauchst. 
Als Tipp: Überleg dir beim Essensplan, wie du mögliche Essensreste weiterverarbeiten kannst. Brokkoli- und Blumenkohlstrunk zum Beispiel für Suppen und Pürees nehmen, aus harten Brötchen einfach Semmelbrösel machen. Und gekochte Kartoffeln können am nächsten Tag zu Bratkartoffeln und am übernächsten Tag zu einem Kartoffelsalat verarbeitet werden.

Saisonales Obst und Gemüse

Beim Obst und Gemüse auf die Produkte zurückgreifen, die gerade Saison haben. Ist von einer Ware zu viel da, dann ist die Ware automatisch günstiger.

Angebote, No Name Produkte, Eigenmarken

Es lohnt sich, am Wochenende die Prospekte mit Angeboten durchzuschauen. Gegenbenenfalls findest du hier auch Anregungen für den Essensplan für die Woche. 
Verzichte außeredem auf Marken und greif lieber ganz unten ins Regal, wo du die No Name Produkte und Eigenmarken findest. Hier kannst du mehrere Cents sparen - das klingt wenig, läppert sich aber schnell.

Aber Vorsicht: Lass dich von limitierter Ware nicht täuschen. Man hat das Gefühl, man müsste bei diesen - oft teuren - Produkten zugreifen, weil man sie die nächste Zeit nicht mehr bekommt. Das Gleiche gilt für XXL Packungen: Isst du das wirklich alles oder landet es am Ende im Müll?

Keine Fertigprodukte

Für fertige Produkte zahlst du meistens mehr: Du bezahlst das Waschen, Schnippeln und Zubereiten mit. Die paar Euros kannst du dir sparen und die Produkte selbst zubereiten. Tipp: Auch der To Go Kaffee kann daheim gemacht und mitgenommen werden. Und so schön das Brötchen beim Bäcker morgens aussieht, auch das kannst du viel günstiger daheim selbst schmieren.

Apps helfen beim Sparen

Rossmann, dm, Lidl, Kaufland und viele mehr - viele Supermärkte setzen mittlerweile auf Apps. Dort bekommst du zusätzliche Angebote, Prozente auf bestimmte Produkte und hier und da auch mal was geschenkt. Und es geht schnell und einfach: App runterladen und einfach an der Kasse vorzeigen.

Keine Hamsterkäufe

Auch wenn es bei Öl gerade Lieferengpässe gibt, kein Grund zu hamstern. Das treibt den Preis nur weiter nach oben. Einfach zwischenzeitlich auf eine andere Öl-Sorte ausweichen.

Vorsicht vor diesen Psycho-Tricks im Supermarkt!

Die Regale, die Einkaufswägen, die Verpackungen... Supermärkte haben viele Psychotricks auf Lager, die uns unterbewusst, zum Kaufen verleiten. 

Obst und Gemüse wie auf dem Wochenmarkt

Rein in den Supermarkt und erstmal zur Obst- und Gemüseabteilung - in schönem, weißen Licht. So wirken die Gurken und der Salat gleich knackiger. Unser Kopf denkt sofort an einen Wochenmarkt - alles sieht frisch und appetitlich aus. Dieses Gefühl haben wir dann auch bei anderen Produkten im Supermarkt

Im Uhrzeigersinn einkaufen gehen

Schon mal aufgefallen? Es geht immer rechts rum, wir gehen im Uhrzeigersinn einkaufen. Das ist kein Zufall, denn die meisten Menschen sind Rechtshänder. Biegen wir nach rechts ab, fühlen wir uns wohler und greifen öfter zu.

Unsere Nasen mögen den Geruch von Brötchen

Viele Supermärkte haben einen Bäckerei dabei. Es riecht nach frischen Brötchen - darauf stehen unsere Nasen. So bleiben wir unbewusst länger im Laden.

Glatte Fliesen manipulieren uns

Einkaufen soll meistens schnell schnell gehen. Das möchte ein Supermarkt aber nicht. Aufsteller und Drehkreuze stehen uns im Weg und die Fliesen sind immer sauber geputzt. Unser Gehirn denkt dann: Es ist glatt, geh langsam!

Schnelle Musik bei den Getränken

Da wo die Getränke stehen, ist die Musik oft schneller. Die Musik soll uns in Schwung bringen. Wir denken an die nächste Feier und nehmen dafür gleich mal eine Flasche mehr mit.

Teure Produkte sind rechts

Produkte stehen nicht einfach irgendwo im Regal. Die teuren Produkte sind oft rechts, da die meisten von uns Rechtshänder sind. Wir orientieren uns automatisch eher nach rechts und greifen mit der rechten Hand zu.

Regale weit auseinander

Das Mehl ist ganz woanders als die Eier und die sind ganz woanders als das Brot. Unsere Grundnahrungsmittel sind nie nebeneinander. Wir müssen einmal durch den kompletten Supermarkt. So gehen wir an möglichst vielen Versuchungen vorbei.
Die Milchprodukte sind meistens am anderen Ende des Ladens, so weit von der Kasse weg, wie nur möglich. Das ist ein Teil der Strategie, denn Milchprodukte brauchen wir am häufigsten. Bis wir bei den Milchprodukten sind, sind wir an unzähligen anderen Versuchungen vorbei.

Große Einkaufswagen

Die Packung Mehl im Einkaufswagen sieht ganz schön alleine und verloren aus. Wir legen noch ein paar Produkte dazu, damit sich das Mehl nicht so alleine fühlt - alles so gewollt.

Gesichter auf der Verpackung

Oft sind Gesichter auf Verpackungen. Der Trick hier: Einem Gesicht vertrauen wir. Und wir sind automatisch bereit, dafür mehr Geld auszugeben.

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