WhatsUp - Alarm-Donnerstag


Darum heult es ab 11 Uhr.

Ab jetzt dann jedes Jahr einmal - der bundesweite Test Foto adobestock
Ab jetzt dann jedes Jahr einmal - der bundesweite Test Foto adobestock

Am 10. September 2020 wird pünktlich um 11.00 Uhr erstmals seit der Wiedervereinigung ein bundesweiter Probealarm mit allen vorhandenen Warnmöglichkeiten, wie Radio, Fernsehen, sozialen Medien, der Warn-App NINA, Sirenen, Lautsprecherwagen sowie auch digitalen Werbetafeln durchgeführt.

Warum?
Er soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu stärken. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr.

Wie?
Um 11 Uhr unterbrechen wir unser Progamm für eine Minute. Unser Nachrichtenchefin, Petra Kühling, wird dich dann über die Übung informieren. 
Um 11 Uhr heulen überall in Thüringen die Sirenen. Der Warnton kann varrieren, weil nicht alle Feuerwehren auf dem neusten Stand sind. 
Um 11 Uhr 20 heulen erneut die Sirnen - es gibt Entwarnung.

Einmalig?
Nein - ab jetzt jährlich einmal. Auf Grundlage eines Beschlusses der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden.

Wer hat den Hut auf?
Zuständig sind auf Bundesebene das BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe), auf der Ebene der Länder die jeweiligen Innenministerien und auf der Ebene der Kommunen in der Regel die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden.

Die wichtigste Regel im Ernstfall
1. Radio einschalten - also TOP40