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Erneute Suche in der Unstrut

Krokodil in der Unstrut? Foto: Pixabay
Krokodil in der Unstrut? Foto: Pixabay
Kokodilalarm in der Unstrut? Nachdem das Tier letzte Woche noch im benachbarten Sachsen Anhalt gesucht wurde, soll es jetzt auf Thüringer Seite gesichtet worden sein.

Eine Spaziergängerin will das Krokodil am Sonntag gesehen haben, ihr Ehemann alarmierte die Rettungsleitstelle, sagte uns die Polizeiinspektion Kyffhäuser.

Einsatz am Sonntag:

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Roßleben waren am Fluss und suchten den Ufer-Bereich zwischen Schönewerda, Bottendorf und Roßleben ab. Die Schleusen in Ritteburg und Wendelstein wurden geschlossen. Der Unstrutradweg wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt, sagte der Polizeisprecher weiter.

Im Einsatz waren ein Polizeihubschrauber, die Feuerwehr und der Amtstierarzt des Kyffhäuserkreises. Fraglich bleibt, ob es sich wirklich um ein Krokodil handelt, was letzte Woche im Burgenlandkreis gesichtet worden sein soll.

Nachgefragt: Könnte ein Krokodil bei uns überleben?

Es hätte aus Expertensicht momentan relativ gute Überlebenschancen und könnte theoretisch mit der Strömung der Flüsse bis nach Hamburg gelangen. „Wenn es denn tatsächlich ein echtes Krokodil wäre", sagte der promovierte Forscher Oliver Wings von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg der Deutschen Presse-Agentur. Krokodile seien wechselwarme Tiere, die sich Temperaturen von über 20 Grad ebenso wie solchen im einstelligen Bereich anpassen könnten. Nahrung fänden sie zum Beispiel mit Fischen oder Enten.

Hier gibt's Fotos: