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Leben als US-Präsident

Das Weiße Haus, Regierungssitz des US-Präsidenten. Foto: Pixabay
Das Weiße Haus, Regierungssitz des US-Präsidenten. Foto: Pixabay
Das Leben als Präsident der USA hat unbestreitbar eine ganze Reihe an Vorteilen. Aber es bringt auch einige Dinge mit sich, die für Nicht-Präsidenten durchaus merkwürdig klingen.

Am 03.11.2020 wird den USA ein neuer Präsident gewählt. Zeit, um mal unter die Lupe zu nehmen, was es an kuriosen Fakten in einem Präsidentenleben gibt...

>> Selbst fahren: verboten

Der Präsident und seine Familie dürfen nicht selbst fahren. Schon Gorge W. Bush hat Jay Leno in seiner Tonight Show gesagt, er darf nur auf eigenem Gelände und nicht auf öffentlichen Straßen Auto fahren. Dese Regel wurde nach dem Mord an John F. Kennedy eingeführt. Johnson war der letzte US-Präsident, der selbst fuhr.

>> Fenster öffnen: verboten

Im Weißen Haus dürfen der Präsident und seine Familie nicht einfach die Fenster öffnen. Die französische First Lady Brigitte Macron sagte dies nach einem Gespräch mit Melanie Trump, als sie zu Besuch im Weißen Haus in Washington gewesen ist.

>> Allein sein: verboten

Der US-Präsident darf niemals allein sein, auch nicht auf der Toilette oder bei ärztlichen Untersuchungen wie einer Prostatauntersuchung. Hintergrund ist, dass eine solche Situation ausgenutzt werden und der Präsident in eine gefährlich Situation geraten könnte. Darum muss immer ein bewaffneter Agent bzw. Sicherheitsbeauftragter dabei sein.

>> Hobby nachgehen: nur in Begleitung

Bill Clinton ging gern joggen, Donald Trumps Hobby ist das Golfen. Kein Präsident kann jedoch allein seinem Hobby nachgehen. Darum muss eine Gruppe von Agenten des Secret Service die Hobbys des Präsidenten lernen, zum Beispiel fit beim Joggen sein und den Präsidenten begleiten. Auch dabei sind die Agenten bewaffnet.

>> Reisen: nur mit Blutkonserven

Ist der Präsident auf Reisen, hat der Secret Service einen Vorrat Blutkonserven mit der Blutgruppe des Präsidenten dabei. Auch darf er niemals weiter als 10 min von einem Krankenhaus entfernt sein. Falls dringende medizinische Hilfe erforderlich sein sollte, ist so gleich eine passende Blutkonserve zur Hand.

>> Essen unterwegs: nur begutachtet

Was im Weißen Haus nicht nötig ist, ist es unterwegs umso mehr. Der Präsident reist mit einem Koch, der seine Speisen begutachtet und eventuell auch vorkostet. Die Zubereitung der Speisen für den Präsidenten wird von einer beauftragten Person überwacht, sollte ein Koch nicht genehmigt sein. Um die Wahrscheinlichkeit eines Vergiftungsversuches zu minimieren, wird bei Essensbestellungen an eine andere Adresse verschickt.

>> Alle Speisewünsche erfüllen: möglich, aber teuer

Alles essen, worauf man Lust hat: Für den Präsidenten und seine Familie ist dies ohne Weiteres möglich. Allerdings müssen sie ihre Speisewünsche selbst bezahlen. Michelle Obama sagte im Interview mit Jimmy Kimmel, man könne grundsätzlich alles bestellen, ob exotischen Fisch oder Obst. Doch könne das auch ziemlich teuer werden, falls der Fisch beispielsweise aus China importiert werden muss.


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Quellen: grunge.com, theguardian.com, mentalfloss.com, usnews.com, huffpost.com, businessinsider.com, youtube.com